Chatten

Chatten – mehr als Blabla

Das Chatten, also das Miteinanderplaudern, geschieht
Online über die Tastatur. D. h., man tippt
einen Text ein, schickt ihn (üblicherweise mit der
ENTER-Taste) ab und das Gegenüber sieht (fast) unmittelbar
das, was man geschrieben hat.
Man kann darauf auf gleichem Wege antworten. Ein normaler
„Chat“ passiert in einem „Chatroom“ in einem bestimmten
„Channel“, der thematisch zugeordnet sein
kann, z. B. „Flirt-Channel“, in dem mehrere Gesprächsteilnehmer
anwesend sind.
Beliebte Chatrooms z. B. www.knuddels.de lassen 20 und mehr
„Chatter“ gleichzeitig zu!
Für einen Chatroom muss man sich anmelden – wobei – leider selbstverständlich
– keine Identitätsprüfung stattfindet – und sich einen Namen, einen so genannten „Nickname“ oder kurz „Nick“, geben. Der Fantasie sind dabei keine
Grenzen gesetzt, was im Umkehrschluss bedeutet,
dass hinter einer „Susi17“ auch ein 45-jähriger Versicherungsvertreter
stecken kann.
Viele Chatanbieter lassen darüber hinaus private Chats zu, d. h. ich kann
jemandem in einen eigenen – privaten – Chatroom (sog. „private Channels“,„Separee“ o. ä.) einladen, um mit ihm alleine chatten zu können.

Ein wichtiger Aspekt darf nicht vergessen werden: beim Chatten ist man
anonym, körperlos, kann in jede Rolle schlüpfen, sich
ausprobieren und (zunächst) gefahrlos flirten.
Der Reiz birgt die Gefahr: Anonymität. Ich kann nicht wissen, wer mir im Chatroom begegnet, mit wem ich rede, flirte. Und Übergriffe und Belästigungen sind
leider alltäglich: z. B. durch
-Beleidigungen, Beschimpfungen
-sexuelle Übergriffe/Belästigungen
- Fragen nach Cam-to-Cam-Kontakten (Video-Übertragungen)
- Belästigung von Kindern mit sexuellen Äußerungen
   oder pornografischen Bildern
- Kontaktaufnahme von Pädosexuellen/Übergriffe per E-Mail,
SMS und Telefon/Anbahnung sexueller Handlungen

Neben den Übergriffen und Belästigungen spielt der Datenschutz eine herausragende Rolle: Die Kinder müssen lernen, niemals persönliche Daten wie Telefonnummer,Adresse, E-Mail-Adresse, Namen usw.
herauszugeben. Des Weiteren ist es sinnvoll, ein neutrales

Pseudonym zu benutzen, welches verhindert, dass man auf das Alter und Geschlecht des Kindes schließen kann.

Die Sprache
Und welch ein Graus ist die Sprache eines Chatrooms.
Die schriftliche Kommunikation ähnelt der mündlicher Kommunikation. Gestik und Mimik und auch Emotionen können nicht gezeigt werden.

11.11.08 11:14

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(11.11.08 11:30)
hi ich finde euch einfach subaaaaaaaa

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